Göltzschtalbrücke

- Sehenswürdigkeit -

Die Göltzschtalbrücke in Sachsen, die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, wurde im Zeitraum von Ende Mai 1846 bis Mitte Juli 1851 von 1736 Arbeitern erbaut. Der Entwurf der Eisenbahnbrücke stammt von dem Architekten Johann Andreas Schubert, der im Alter von 24 bereits Professor an der Technischen Bildungsanstalt Dresden war. Die Göltzschtalbrücke ist 574 Meter lang und 78 Meter hoch. Die Ziegel, die für den Bau genutzt wurden, hatten eine sehr ungewöhnliche Form (28cm x 14cm x 6,5cm). Täglich wurden für den Bau 50.000 Ziegel hergestellt. Die Brücke hat insgesamt 26.021.000 Ziegelsteine und 64.000 Kubikmeter Bruchsteine. Die Eisenbahnbrücke befindet sich auf der Bahnstrecke, die sich von Leipzig über Plauen und Hof bis nach Nürnberg erstreckt und liegt zwischen den Ortschaften Mylau und Netzschkau im Vogtland in Sachsen. Sie gehört zu der Sachsen-Franken-Magistrale. Unter der Brücke fließt der Fluss Göltzsch. Während des Zweiten Weltkrieges wollten deutsche Soldaten den Mittelteil der Brücke sprengen, dies wurde jedoch im letzten Moment verhindert. Die Göltzschtalbrücke ist das Wahrzeichen des Vogtlands und war 1976 auf DDR-Briefmarken abgebildet. Sie wurde 2009 zum historischen Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst erklärt. Die Brücke gilt heute als Modell für Stabilität und Langlebigkeit.

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