Goossee

- Sehenswürdigkeit -

Der Goossee ist ein kleiner See in der Eckernförder Bucht in Nähe der deutschen Ostseeküste. Goossee ist ein niederdeutscher Begriff und bedeutet so viel wie Gänsesee.
Die Ausdehnung des Sees ist den vergangenen Jahrzehnten stark geschrumpft, noch Ende des 19. Jahrhunderts umfasste er eine Fläche von rund 50 ha, heute sind es lediglich noch 8,5 ha. Grund ist hauptsächlich das Niedrighalten des Wasserstandes durch Pumpwerke und Flächen für die Landwirtschaft zu gewinnen. Der Wasserstand des Sees liegt dadurch sogar etwa einen halben Meter und der Pegel der Ostsee, mit der der See über einen Kanal verbunden ist. Dazu trennt ein Damm, auf dem eine Bundesstraße verläuft, das Seebecken vom Meer. Früher kam es hier regelmäßig zum Eindringen von Meerwasser, so dass auch der Goossee Brackwasser-Charakter hatte. Die einstige Größe ist heute noch gut am Verlauf des Waldrandes erkennbar.

Inzwischen wird über Renaturierungsmaßnahmen nachgedacht, wovon einige bereits umgesetzt wurden. So sind Flächen der angrenzenden Stadt Eckernförde einer gänzlich extensiven Bewirtschaftung zugeführt worden.
Entstanden ist der Goossee durch einen großen Gletscher während der letzten Eiszeit, der den gesamten Ostseeraum bedeckte. Seitenzungen des Gletschers formten u.a. dieses Seebecken, das ursprünglich deutlich tiefer als heute war. Seit dem ist der See stetig natürlich verlandet bzw. zuletzt durch die erwähnten Maßnahmen besonders von Menschenhand beeinträchtigt worden.

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