Hagia Sophia

- Sehenswürdigkeit -

Die Hagia Sophia ist ein bedeutendes Bauwerk und Wahrzeichen in Istanbul. Die einstige byzantinische Kirche war zwischenzeitlich eine Moschee und ist heute ein Museum. Sie wurde zur Zeit der Spätantike errichtet und gilt als eines der prägendsten und wichtigsten Bauwerke dieser Zeit. Im Byzantinischen Reich war sie dessen Hauptkirche.

Es handelt sich um eine Kuppelbasilika mit einer Grundfläche von 80 x 70 Metern. Allein die Kuppel hat einen Durchmesser von 32 Metern. Sie ist das beherrschende Element dieses Bauwerks und verleiht dem gesamten Innenraum eine einzigartige Raumwirkung. Übersprünglich wollten die Architekten eine noch flachere Kuppel errichten. Dies scheiterte jedoch an mehreren Erdbeben, die den Baumeistern jeweils einen Strich durch die Rechnung machten. Im Jahr 537 konnte die Kirche dennoch weitgehend fertig gestellt und geweiht werden.

Zur Zeit der Kreuzzüge diente die Hagia Sophia von 1204 bis 1261 als römisch-katholisches Gotteshaus. 1453 eroberten die Osmanen Konstantinopel (das heutige Istanbul) und machten die Kirche zu einer Moschee. Neben einigen Einbauten im Inneren sind vor allem die großen Minarette rund um die Kirche die prägenden Überreste dieser Zeit.

Seit 1934 ist die Hagia Sophia ein Museum - die wechselvolle Geschichte steht seither allen Besucher offen.

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