Historisch-technisches Informationszentrum Peenemünde

- Sehenswürdigkeit -

Das Historisch-technische Informationszentrum Peenemünde befindet sich im gleichnamigen Hafenort auf der Insel Usedom in Mecklenburg-Vorpommern. Es wurde 1991 gegründet und hat das Ziel, über Geschichte und Arbeit der Heeresversuchsanstalt Peenemünde und der ebenfalls hier ansässigen Erprobungsstelle der Luftwaffe zu informieren, die im Dritten Reich maßgeblich an der Entwicklung von Raketenflugkörpern wie der V1 und V2 beteiligt war.

Das Technik- und Militärmuseum befindet sich auf dem Areal des ehemaligen Kraftwerks Peenemünde. Seit 2007 gehört das Museum zu den Industriedenkmälern im Rahmen der Europäischen Route der Industriekultur. Von 1991 bis 2011 zählte das Historisch-technische Informationszentrum Peenemünde gut 4,6 Millionen Besucher, besonders auch viele Schulklassen. Viele Millionen Euro wurden und werden noch in den Ausbau investiert. Im Jahre 2002 bekam das Informationszentrum das Nagelkreuz von Coventry, ein christliches Symbol für die Versöhnung der Völker nach dem 2. Weltkrieg.

Das Museum zeigt anhand von Filmen, Berichten und Exponaten die Geschichte des Rakentenbaus und die verhängnisvolle Verbindung von Wernher von Braun und seinen Leuten mit den damaligen Machthabern. Auch die Geschichte der Opfer, wie z.B. den vielen Zwangsarbeitern, wird beleuchtet.


Adresse:

Historisch-Technisches
Museum Peenemünde GmbH
Im Kraftwerk
17449 Peenemünde
Deutschland

Öffnungszeiten:

April-September: 10.00-18.00 Uhr
Oktober-März: 10.00-16.00 Uhr
November-März: montags geschlossen

Preise:


Eintritt, regulär € 8,00
Eintritt, ermäßigt (Gruppen ab 10 Personen, Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte) € 5,00
Schulklasse, je Schüler € 3,00
Familienticket für 2 Erw. und 1 Kind € 20,00
jedes weitere schulpflichtige Kind € 2,00

Führungen nach Voranmeldung möglich für Schulklassen und Reisegruppen.

Weitere Informationen:

http://www.peenemuende.de/

Stand der Informationen: Mai 2013