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Japanisches Palais

- Sehenswürdigkeit -

Das Japanische Palais ist ein Museumsgebäude in der Inneren Neustadt in Sachsens Landeshauptstadt Dresden. Der Vorgänger des Gebäudes war ein Landhaus, das Mitte des 18. Jahrhunderts ausgebaut wurde und seine heutige Gestalt erhielt. Bei der Planung war unter anderem auch der Architekt Matthäus Daniel Pöppelmann beteiligt. Seinen Namen erhielt das Japanische Palais aufgrund seines Daches, das im fernöstlichen Stil gebaut wurde. Auch asiatische Figuren an der Fassade unterstreichen diese Namensgebung.
Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Palais zum Museumsgebäude umgebaut und ist dies bis heute geblieben. Bis zum Zweiten Weltkrieg beherbergte das Japanische Palais die Sächsische Landesbibliothek. Nach Zerstörung des Gebäudes und des Palaisgartens im Zweiten Weltkrieg wurde das Areal in langwierigen Aufbauarbeiten bis 1987 rekonstruiert. Heute nutzen das Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden, das Museum für Völkerkunde Dresden und das Museum für Mineralogie und Geologie Dresden das Japanische Palais für Ausstellungen.