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JenTower

- Sehenswürdigkeit -

Der JenTower


Der JenTower ist ein Hochhaus von 133 Metern Höhe in Jena. Das Bauwerk erhält von der Bevölkerung eine Vielzahl von Bezeichnungen. Neben seinen offiziellen Namen Intershop Tower oder JenTower, wird er auch gerne "Uniturm", „Keksrolle“ oder ganz simpel „der Turm“ genannt.
Mit Antenne ragt der Jentower sogar fast 160 Meter in den Himmel und ist somit das zweithöchste Gebäude der östlichen Bundesländer. Diese Meter bestehen aus 31 Geschossen mit einer Fläche von 23.000 Quadratmetern. Je Geschoss wurden über 56 Fenster installiert und somit kommt der Jentauer in Jena auf über 1.400 Fenstern.

Ein Großteil der Fläche des JenTowers wird als Büroraum genutzt. Daneben ist auch Einkaufszentrum gelegen, wie auch eine Tiefgarage, welche bis zu 200 PKW fassen kann.
Historisch betrachtet gehört der Jentower zu den Bauwerken, welche zu Zeiten der DDR von der Regierung als so genannte „Stadtdominanten“ errichtet wurden. Diese Dominanten sollten den Großstädten des Landes ein sozialistisches Äußeres geben und alle anderen Gebäude der Stadt überragen. Den JenTower hat der Architekt Henselmann entwickelt und er sollte ein Fernrohr symbolisieren.

Nachdem 1969 zunächst der historische Kern von Jena abgerissen wurde, konnte der Bau des Rundturms beginnen. Da der Originalentwurf von Henselmann zu kostspielig war, wurde der Turm nur reduziert errichtet und konnte im Herbst 1972 eröffnet werden. Ursprünglich sollte der Turm durch das Carl-Zeiss-Kombinat genutzt werden, doch diese GmbH hatte nach der Eröffnung kein Interesse mehr an Gebäudefläche. Daher wurde der JenTower der Friedrich-Schiller-Universität Jena zur Verfügung gestellt. Diese nutzte das Hochhaus auch bis zum Jahre 1995. Nach dem Auszug der Universität wurde das Gebäude von dem Bundesland Thüringen zum Verkauf ausgeschrieben. Der Saller Gewerbebau erhielt schließlich den Zuschlag für das Hochhaus
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Nach mehreren Umbau-, wie auch Renovierungsarbeiten wird der Turm heute hauptsächlich als Bürogebäude genutzt.