Kloster Nydala

- Sehenswürdigkeit -

\"Schwarz-weißDas Zisterzienser Kloster Nydala in Värnamo in Smaland wurde im Jahr 1143 von Mönchen aus dem französischen Zisterzienserkloster Clairvaux erbaut. Man vermutet, dass dafür extra eine eigene Ziegelei errichtet wurde um das benötigte Baumaterial herzustellen, die aber heute nicht mehr existiert. Das Kloster Nydala liegt am nördlichen Ende des Sees Rusken und ist sehr einsam gelegen, da Zisterzienserklöster aufgrund ihrer Ordensregeln von allem Weltlichen weit entfernt sein sollten. In der ersten Zeit der Existenz des Klosters Nydala versorgten sich die Mönche vor allem durch Fischerei am See Bolmen und später auch durch Landwirtschaft. 1258 rief der Heinrich von Uppsala die Einwohner der Umgebung dazu auf beim Ausbau des Klosters Nydala mitzuhelfen, als Lohn würden ihnen ein Teil der Ablasszahlungen erlassen. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war das Kloster Nydala zu einem der größten und reichsten Klöster in ganz Schweden herangewachsen.
1521 wurde das Kloster durch im Zuge des Stockholmer Blutbades geplündert und in einer der Geschichten heißt es, dass einige der Mönche und der Abt des Klosters Nydala im zugefrorenen See ertränkt wurden. 1524 wurde das Kloster Nydala wiedereröffnet doch bereits 1529 wurde das Kloster Nydala im Dreikronenkrieg abgebrannt und fast vollkommen verwüstet. Heute kann man nur noch einen Teil der Bauten des Klosters Nydala besichtigen. Es stehen heute noch ein Teil der Klosterkirche, die in die neue Gemeindekirche integriert wurde, sowie Reste von alten mittelalterlichen Häusern und die Ruine der Bauernkirche.

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