Moormuseum Moordorf

- Sehenswürdigkeit -

Das Freilandmuseum im Moordorf befindet sich in einem Ortsteil von Südbrookmerland, in Ostfriesland, im Nordwesten Niedersachsens. Auf 1,5 ha Fläche wird im Moormuseum die Entwicklung des Dorfes und das Leben und Arbeiten der Moorkolonisten dargestellt. Das „Museum der Armut“, wie es auch genannt wird, ist eines der meistbesuchten Museen in Ostfriesland. Obwohl Moorlandschaften als eher lebensfeindlich galten, siedelten sich hier in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Kolonisten an. Das Alltagsleben war von schwerer Arbeit wie Torfabbau und Moorbrand geprägt, die Einwohner schliefen in armseeligen Behausungen aus Lehm und die Kinder hatten keine Möglichkeit für eine Ausbildung, da sie früh mitarbeiten mussten. Besucher können die stilecht nachgebauten, kümmerlichen Lehmhäuser besuchen und sich dabei auch die ausgestellten Sammlungen von Haushaltsgeräten und Arbeitsgegenständen anschauen. Um das Leben der Dorfbewohner besser verstehen zu können, stehen auch kurze Filme für Kinder und Erwachsene zur Verfügung. Das Moormuseum ist vom Frühlingsanfang bis 31. Oktober täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet und an verschiedenen Aktionstagen können die Besucher aktiv am Alltag eines Moorkolonisten teilnehmen.

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