Naumburger Dom

- Sehenswürdigkeit -

Der Naumburger Dom


Der Naumburger Dom St. Peter und Paul ist in Naumburg an der Saale, im südlichen Sachsen-Anhalt zu finden. Aufgrund seines Alters, wie auch seines Architekturstils zählt er zu einem der bedeutsamsten alten Gebäuden von ganz Deutschland.

Sein Ursprung geht auf das 11. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit erbaute Ekkehard der Erste, der wichtigste Machthaber an der östlichen Grenze des damaligen Deutschen Reiches, auf einer Anhöhe bei der Saale seine neuen Machtsitz. Dieser sogenannte „neweburg“ wurde zum heute bekannten Naumburg. In direkter Nähe wurde nach seinem Tod von seinen beiden Söhnen eine kleine Kirche erbaut und geweiht, welche im Laufe der Geschichte zum Naumburger Dom werden sollte. Naumburg wurde um 1028 zum neuen Bischofssitz ernannt, was die Erbauung einer größeren Kathedrale forderte. Mitte des 11 Jahrhunderts wurde diese erste Kathedrale geweiht.

Sein heutiges Aussehen ist dem Bischof Engelhard zu verdanken, welcher 1210 einen Neubau in Auftrag gab. Dadurch ist der Dom auch dem Stil der Spätromanik zuzuordnen.
Es folgten im Laufe seiner jahrhundertelangen Geschichte verschiedene Umbauten, Erweiterungen wie auch Restaurierungen, welche dem Naumburger Dom sein heutiges Aussehen verliehen haben.
Ebenfalls zum Aussehen trugen verschiedene militärische Gewaltakte und andere Katastrophen, wie Großbrände bei.

Heute zählt der Dom zu den wichtigsten Bauwerken der Spätromanik, wie auch der frühen Gotik. Er ist mit seinen vier prachtvollen Türmen zum Wahrzeichen der Stadt Naumburg geworden und lockt jährlich dank seiner Architektur, wie aber auch seiner kirchlichen Exponate viele Touristen an.

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