Niagarafälle

- Sehenswürdigkeit -

Die Niagarafälle


Die Niagarafälle bilden eine natürliche Grenze zwischen dem US-Bundesstaat New York und der kanadischen Region Ontario.
Sie entspringen dem Fluss „Niagara“, dessen Name soviel bedeutet wie lautes, „donnerndes Wasser“. Diesen Namen gaben ihm die amerikanischen Ureinwohner. Doch nicht nur die Wasserfälle heißen Niagara Falls, sondern auch die kanadische, wie auch amerikanische Stadt „Niagara Falls“, welche die Wasserfälle quasi umsäumen.

Der Niagara-Fluss stürzt bei dem Abhang der Niagarafälle rund 58 Meter tief. Die sogenannte „Ziegeninsel“ teilt dabei die Fälle in zwei Teile.

Entstanden sind die Niagarafälle vor rund 12.000 Jahren. Durch das Ende der Eiszeit schmolz zu der Zeit auch ein großer Gletscher, der den Eriesee zum überquellen brachte, wodurch der heute bekannte Niagara-Fluss entstanden ist. Dieser floss bis zu einer langgezogenen reliefartigen Erdformation, der sogenannten Niagara-Schichtstufe und ergießt sich dort bis heute noch in Form der Niagarafälle.

Nur an einem bekannten Tag setzten die Niagara-Fälle aus und zwar am 29.03.1848. In der Nacht diesen Datums blockierten riesige Eisschollen den Niagara-Fluss und sorgten dabei für eine unbekannt ruhige Nacht für die Bewohner der Gegend. Die Ruhe waren die Bewohner nicht gewohnt, wodurch es zu vielen Spekulationen kam, warum die Niagara-Fälle wohl aufgehört hätten zu fließen. Einige vermuteten eine höhere Macht, andere erkannten die natürlichen Ursachen. Dennoch ist das Datum dadurch auch bis heute noch bekannt.

Die Niagara-Fälle locken bis heute viele lebensmüde Menschen an, welche entweder ohne Hilfsmittel oder mit kleinen Behilfsmitteln versuchen die Wasserfälle ohne Schaden hinunterzustürzen. Dabei enden 50% der Versuche tödlich, wodurch auch eine empfindliche Geldbußen oder sogar Gefängnisaufenthalte auf solche Versuche erhoben werden.

Seit dem 18. Jahrhundert werden die Wasserkräfte der Niagarafälle genutzt und heute befinden sich mehrere Wasserkraftwerke an den Wasserfällen. Zur Hochsaison bedienen sich diese jedoch höchstens an 50 Prozent der Wassermassen, damit Besuchern die volle Pracht des Naturschauspiels offenbart werden kann.

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