Potsdamer Platz

- Sehenswürdigkeit -

Der Potsdamer Platz in Berlin hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Ursprünglich lag der Potsdamer Platz an der Stadtmauer Berlins, am Potsdamer Tor. Da hier viele Straßen in die Stadt führten, entwickelte sich der Potsdamer Platz zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt. 1838 wurde hier der Potsdamer Fernbahnhof errichtet. Um den Platz, der 1902 Endpunkt der ersten Berliner U-Bahn-Linie wurde, entstanden viele Hotels und das Haus Potsdam, das unter dem Namen „Haus Vaterland“ als Amüsierpalast bekannt wurde. Das gesamte Areal um den Potsdamer Platz entwickelte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts zum Unterhaltungsviertel und Rotlichtmilieu. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Hälfte der Gebäude zerstört. Der Platz lag in den Nachkriegsjahren an der Grenze zwischen dem britischen, amerikanischen und sowjetischen Sektor, und so verlief auch die 1961 gebaute Berliner Mauer quer über den Platz. Am Potsdamer Platz wurde ein breiter Grenzstreifen errichtet, der den ehemals lebhaftesten Platz Berlins in eine Brache verwandelte.
Nach dem Fall der Mauer wurde der Platz schnell zu einer großen Baustelle. Ein umfangreiches Bebauungskonzept, das nicht nur Befürworter hatte, wurde umgesetzt. Heute befinden sich auf dem Potsdamer Platz unter anderem der Bahntower, der Kollhoff-Tower im Backsteinstil und das Sony-Center.

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