Schloss Budatín

- Sehenswürdigkeit -

Schloss Budatín


In der nordwestlichen Slowakei, bei der Stadt Žilina gelegen, befindet sich das Schloss Budatín. Durch seine strategisch vorteilhafte Lage an der Zusammenführung der Flüsse Kysuca und Waag war das Schloss Ende des 13. Jahrhunderts ein wichtiger Standort für Zolleinnahmen. Diese wurden vom damaligen König erhoben, der das Schloss auch in Auftrag geben ließ. Bereits zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurde das Schloss von Matthäus Csák übernommen. Dieser herrschte in dieser Zeit über die heutige nordwestliche Slowakei wie auch Nordungarn. Matthäus verstärkte die Burg Budatín und baute sie weiter aus, sodass sie auch als Wohngebäude dienen konnte.

Ende des 15. Jahrhunderts ging die Burg in den Besitz von Gáspár Szunyogh über, und blieb auch im Besitz der Familie Szunyogh bis Ende des 18. Jahrhunderts. Es folgten verschiedene Umbauarbeiten, vor allem der Renaissancestil wurde architektonisch umgesetzt. Die ursprüngliche, gotische Festung wurde somit nach und nach zu einer Residenz im Renaissancestil umgebaut. Zur barocken Epoche folgten Bauarbeiten an der schlosseigenen Kapelle, wie auch an den anderen Gebäuden innerhalb der Burgmauern. Zu dieser Zeit wurde das Schloss Budatín zu einer Wasserburganalge. Mit dem Aussterben der Familie Szunyogh ging der Besitz an die Familie Csákys über, und blieb auch bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges in ihren Besitz.

Es folgten verschiedene politische Umwälzungen, welche auch das Schloss betrafen. In Zuge von Aufständen und Revolutionen wurde ein Großteil des ursprünglichen Schlosses zerstört.
Heute befindet sich das Schloss in Staatsbesitz und ist Herberge für verschiedene Ausstellungen des Waag-Museums.

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