Schloss Gripsholm

- Sehenswürdigkeit -

Schloss Gripsholm


Vorallem Personen aus dem deutsprachigen Raum ist das schwedische Schloss schon aus Kurt Tucholskys Liebesgeschichte bekannt: Das Schloss Gripsholm liegt im schwedischen Mariefeld und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken.

Seinen Namen hat es seinem ursprünglichen Erbauer zu verdanken. Im Jahr 1383 wurde der Bau des Schlosses von einem Mitglied des Adelsgeschlechts der Grip in Auftrag gegeben. Da Truchsess Bo Jonsson Eigentum erworben hatte, ließ er sich auf einer Insel ein Schloss errichten. Insel heißt auf schwedisch „holme“. Aus diesen beiden Faktoren ergab sich schließlich der Name Gripsholm, welcher sich bis heute gehalten hat.

Im Laufe seiner langen Geschichte wechselten stetigen die Besitzer und neben Adeligen und Reichen beherbergte das Schloss kurzzeitig auch ein Kloster. Ebenso diente es zeitweise als Gefängnis und Arrestgebäude. Erstmals zog es mit dem König Gustav Wasa einen König zum Schloss Gripsholm, welcher die Burg zu seinem ständigen Wohnsitz machte. Er ließ das Schloss nach seinen Bedürfnissen umbauen und erweiterte den Bau unter anderem durch vier imposante Türme. Seine Nachkommen nutzten es unterschiedlich und erweiterten es ebenfalls nach ihren Bedürfnissen.

Die letzten bedeutsamen Veränderungen wurden durch den Architekten Fredrik Lilljekvist vollzogen, welcher das Schloss restaurieren sollte. Sämtliche Wiederherstellungsmaßnahmen konnten jedoch nicht durchgesetzt werden, da es zu heftigen Protesten seitens der Bevölkerung kam.

Heute ist das Schloss vor allem ein touristischer Magnet. Seine schöne Architektur und die herrliche Natur in der Umgebung locken jährlich viele Schwedenurlauber an. Daneben beherbergt das Schloss Gripsholm heute eine große Porträtsammlung und stellt verschiedenste Porträtzeichnungen und -kunstwerke aus.

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