Schloss Ludwigsburg (Ostvorpommern)

- Sehenswürdigkeit -

Im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns liegt die kleine Gemeinde Loissin, in deren Ortsteil Ludwigsburg sich das gleichnamige Schloss befindet. Das Anwesen wurde im 16. Jahrhundert erbaut und ist eines der wenigen noch erhaltenen Renaissancebauten Vorpommerns.
Unter schwedischer Herrschaft wurde Schloss Ludwigsburg um 1650 zunächst in ein Lehn- und Rittergut umgebaut, später erfolgten dann im Inneren des Anwesen tiefgreifende bauliche Maßnahmen, sowie die Anlegung des Schlossparks durch Friedrich Ernst Sebastian von Klinkowström. Die Besitzer wechselten während dieser Zeit häufig aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage, doch Klinkowström hat hat maßgeblich zur Gestaltung des heutigen Schloss es beigetragen. 1815 gelangte Schloss Ludwigsburg in den Besitz der Preußen und entwickelte sich fortan zu einem angesehenen Gutshof. Mit Ende des Zweiten Weltkrieges endete jedoch auch diese Phase und der Gutshof wurde bis 1978 als Flüchtlingslager genutzt.
Heute wird das Schloss als Grundlage für das Projekt „Schwedenstraße“ genutzt und widmet sich der Aufarbeitung der schwedisch-pommerschen Geschichte des Ortes. Zudem finden dort regelmäßig kulturelle und soziale Veranstaltungen statt, der Park lädt jederzeit zum Verweilen ein und in Zukunft soll das Schloss so weit wieder hergerichtet werden, dass es als Hotel und Tagungszentrum genutzt werden kann.

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