Schloss Marienfels

- Sehenswürdigkeit -

Im Bundesland Rheinland-Pfalz, im beschaulichen Remagen liegt Schloss Marienfels. Aufgrund seines pompösen neugotischen Baustils und den vielen Verzierungen wird es häufig als „romantisches“ Schloss bezeichnet oder dem sogenannten „Zuckerbäckerstil“ zugeordnet. Insgesamt finden sich im Schloss Marienfels 18 Zimmer auf einer Fläche von 800 Quadratmetern. Das Schloss ist von einer gut 10 Hektar großen Parklandschaft umgeben.

Gebaut wurde das Schloss Marienfels im Laufe von 25 Jahren. Fertiggestellt wurde es erst 1874. Der Bau hat umgerechnet über vier Millionen Euro gekostet. Beauftragt wurde der Bau von dem Zuckerbäcker „Eduard Frings“, welcher einen Zweitwohnsitz haben wollte. Nach seinem Tod ging der Besitz des Schlosses an Otto von Guilleaume über. Der Kölner Großindustrielle initiierte aufwendige Renovierungsarbeiten. Es folgten viele weitere Besitzer, welche die Residenz nach ihren Geschmäckern umgestalten ließen. Seit dem Jahre 2006 wohnte der berühmte Fernsehmoderator Thomas Gottschalk in dem Schloss.

Seinen Namen hat das Schloss Marienfels einer urbanen Sage zu verdanken. Zu Zeiten der Erbauung soll der Teufel in einer Höhle, in der Nähe des Baus gewohnt haben und den Bau gehasst haben. Viele Anwohner hatten dementsprechend Angst vor dem Teufel. Noch bevor das Schloss errichtet wurde, ließ der Bauherr eine Grotte in den Fels schlagen, in welche er eine Marienstatue platzierte. Dieser Akt sollte den Aberglauben der Bewohner eindämmen. Durch die Marienstatue erhielt das Schloss schließlich seinen Namen „Marienfels“.

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