Schloss Miramare

- Sehenswürdigkeit -

Besuchen Sie das Schloss Miramare in der italienischen Hafenstadt Triest und erleben Sie, wie die Geschichte der habsburgischen Königsfamilie wieder lebendig wird.

Rund fünf Kilometer nordwestlich der italienischen Hafenstadt Triest befindet sich auf einer Felsklippe direkt am Meer das malerische Schloss Miramare. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss von Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich und seiner Gattin Charlotte von Belgien errichtet. Ferdinand, Bruder Kaiser Franz Josephs und Schwager Kaiserin Sissis, drückte mit dem Schloss seine Tiefe Verbundenheit zum Meer aus. Diese Liebe wird durch viele kleine bauliche Details im Schloss ausgedrückt.

Bekannt ist das Schloss vor allem wegen seines schillernden Erbauers. Maximilian wurde kurz vor seinem Tod zum Kaiser von Mexiko ernannt, wurde dort aber kurze Zeit später in den Wirren der Revolution erschossen. Als seine Frau, die ihn nach Mexiko begleitet hatte, erste Anzeichen von Geisteskrankheit zeigte, wurde sie auf Schloss Miramare eingesperrt.

Nach dem Tode Maximilians und Charlottes wurde Miramare Sommerresidenz der Habsburger und führende Herrscher Europas trafen sich auf dem traumhaften Schloss am Meer. Darunter waren der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand von Österreich-Este, Kaiserin Sissi, der letzte österreichische Kaiser Karl I. und dessen Ehefrau Zita.

Heute ist das Schloss für die Öffentlichkeit zugänglich und Besucher können die imposante kaiserliche Inneneinrichtung bestaunen. Zudem beherbergt das Schloss ein ausgezeichnetes Museum, das unter anderem eine staatliche Kunstsammlung umfasst mit Werken von Francesco Guardi und Cesare Dell’Acqua. Berühmt sind neben dem Schloss noch die ausgedehnten Gärten, mit seltenen und exotischen Gewächsen.

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