Schloss Osnabrück

- Sehenswürdigkeit -

Es ist eines der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Osnabrück. Heute hat hier der Verwaltung der Universität ihren Sitz.
Gebaut wurde das Schloss jedoch für Ernst August Bischof von Osnabrück – ihm waren die bisherigen Schlösser nicht gut genug, er wollte ein repräsentativeres Gebäude bewohnen. Folglich wurde 1667 mit dem Bau dieses Schlosses begonnen, 6 Jahre später zog die Familie des Bischofs ein. In der Folge blieb es jedoch oft unbewohnt, da die Familie 1679 nach Hannover umzog. Nach der Säkularisation 1803 diente das Schloss Verwaltungszwecken. Schwer zerstört im letzten Weltkrieg wurde es anschließend wieder aufgebaut.

Zum Schloss gehört ein drei Hektar großer Schlossgarten, der ursprünglich vom Franzosen Martin Charbonnier geplant und angelegt wurde. Die Frau des Bischofs, Sophie von der Pfalz, war ebenfalls an der Gestaltung „ihres“ Gartens beteiligt, und später umso trauriger, Osnabrück verlassen zu müssen. Aber auch der Garten fiel Bombardements im Zweiten Weltkrieg zum Opfer, er wurde in den 1960er Jahren wiedererrichtet. Er ist heute ein beliebter Treffpunkt der Studenten der Universität.

Das ehemalige fürstbischöfliche Schloss steht mitten in der Osnabrücker Innenstadt am Neuen Graben, an der Grenze zwischen Altstadt und Neustadt. Es ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

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