Schloss Simmern

- Sehenswürdigkeit -

Das Schloss Simmern


In der rheinland-pfälzischen Kreisstadt Simmern befindet sich das gleichnamige Schloss Simmern. Bereits im Jahr 1311 wurde das Schloss erstmals erwähnt und kann somit auf eine rund 700-jährige Geschichte zurückblicken. Zu dieser Zeit stand das Schloss noch unter der Herrschaft des Adelsgeschlechts der Raugrafen. Erbaut wurde es von Stefan von Pfalz-Simmern-Zweibrücken als Burg und von seinem Sohn zu einem Schloss ausgebaut und erweitert.

Es folgten verschiedene Besitzerwechsel und kriegerische Auseinandersetzungen, in welche das Schloss verwickelt wurde. 1689 wurde die Stadt Simmern im sogenannten Pfälzischen Erbfolgekriegs, der neun Jahre andauerte, fast vollständig zerstört. Der Höhepunkt der Zerstörung war die Sprengung des Schlosses Simmern. Erst 1708 wurde mit den Bauarbeiten zu einem neuen Schloss begonnen. Nach fünf Jahren wurde das Neue Schloss Simmern fertiggestellt und diente als Sitz der Territorialverwaltung. Seit dem Jahr 1802 befindet sich das Schloss Simmern im Besitz der Stadt und wurde seither zu verschiedenen Zwecken genutzt. Unter anderem wurde in den Räumlichkeiten eine Schule untergebracht wie auch ein Gericht.

Heute haben die Räumlichkeiten des Schlosses verschiedene Funktionen. So gibt es einen großen und prachtvollen Schlosssaal, ein Hunsrück-Museum wie auch ein Archiv, ebenso befindet sich die Stadtbücherei in den Gemäuern des Schloss Simmern. Besonders beliebt sind auch Trauungen im Schloss Simmern.