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Schloss Wilhelminenberg

- Sehenswürdigkeit -

Am westlichen Stadtrand Wiens, im 16. Gemeindebezirk Ottakring auf dem Gallitzinberg befindet sich das Schloss Wilhelminenberg. Heute wird die Anlage als Hotel genutzt und verfügt über eine 120.000 m² große Parkanlage. Das Schloss kann von einer langen Geschichte erzählen. Das Schloss wurde um 1781 von dem Feldmarschall Von Lascy erbaut. Sein russischer Freund, von Gallitzin kaufte ihm die Anlage und weiteres Land ab und erschuf so die große Parkanlage. Nach einigen Jahren wechselte das Schloss mehrmals seine Besitzer, bis es 1866 von Moritz von Montléar erworben wurde und dieser das Schloss seiner Gattin Wilhelmine schenkte. Nachdem Von Montléar verstarb, ließ seine Frau in der Parkanlage ein Mausoleum für ihn errichten. Sie verteilte sein Erbe gerecht unter den Armen und erfreute sich so an großer Beliebtheit. Im Volksmund nannte man sie „Der Engel vom Wilhelmsberg“. 1895 verstarb auch sie und wurde neben ihrem Mann beigesetzt. Von 1903 bis 1908 wurde das Schloss abgerissen und im Neoempirestil neu erbaut. Im ersten Weltkrieg diente das Schloss als Lazarett für Kriegsverletzte, während des zweiten Weltkrieges wurde es durch Nationalsozialisten besetzt. Später diente das Schloss als Wohnheim für Sonderschülerinnen. Heute ist in dem Schloss ein 4 Sterne Hotel untergebracht.

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