Schloss Wiligrad

- Sehenswürdigkeit -

Das Schloss Wiligrad


Der Schweriner See, welcher sich zwischen Schwerin und Hohen Viecheln in Westmecklenburg befindet. An einem Steilufer dieses beliebten Ausflugsziels der Schweriner, befindet sich das Schloss Wiligrad. Wandert man den Schweriner See zwischen Lübstorf und Bad Kleinen entlang, kann man bald das Schloss mit seinen malerischen Parkanlagen erblicken.

Erbaut wurde das Schloss Wiligrad innerhalb von zwei Jahren und konnte 1898 fertiggestellt werden. Somit zählt es zu einem der jüngsten Schlösser in Mecklenburg. Auftraggeber des Schlosses war Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg. Bis zum Jahr 1945 blieb das Schloss in Adelsbesitz.

Nach der Beendigung des Zweiten Weltkriegs wurde das Schloss Wiligrad zum Hauptsitz der Schottischen Division. Generalmajor dieser Zeit war Barber, welcher wichtiger Verhandlungspartner bei den Aushandlungen zwischen den britischen und russischen Besatzern wurde. Zusammen mit dem russischen Generalmajor Ljaschtschenko wurde schließlich das Gadebuscher Abkommen verabschiedet, wodurch das Schloss in den Besitz der russischen Armee fiel. Von der Roten Armee wurde es als Lazarett genutzt wie auch Kriegsflüchtlingen als Unterkunft zur Verfügung gestellt.

Bis zur Greneröffnung in Deutschland diente das Schloss schließlich bis in das Jahr 1990 als Ausbildungsort der Polizei Schwerin, welche auch Bunker unter die Parkanlagen errichten ließ. Nach 1990 kam in diesen Bunkern die Sammlung des früheren Archäologischen Museums unter. Im Jahr 1991 zog schließlich der Kunstverein Wiligrad in einige Räumlichkeitend es Schlosses. Dieser sorgt bis heute für ein breites kulturelles Angebot für Jung und Alt.


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