Soldatenfriedhof Langemark

- Sehenswürdigkeit -

Die belgische Ortschaft Langemark in der Region Westflandern ist ein Teil der rund 7.800 Einwohner großen Gemeinde Langemark-Poelkapelle. Sie erlangte traurige Berühmtheit durch ihre Rolle in der Flandernschlacht in der Frühphase des Ersten Weltkriegs, die von Oktober bis November 1914 dauerte und auf beiden Seiten mehr als 200.000 Opfer forderte. Im Jahre 1928 begaben sich deutsche Vertreter der studentischen Nationalverbände auf eine Reise durch Westflandern um verschiedene Schauplätze des Ersten Weltkriegs, vor allem eben auch das heutige Langemark, zu besuchen. Ihnen fiel auf, dass es keinen vernünftigen Friedhof für gefallenen deutsche Soldaten gab. Durch Spenden und Erlöse gelang es ihnen, dass 1930 der Grundstein für den Friedhof gelegt wurde. Auf der Einweihungsfeier im Juli 1932 hielt der Kriegsveteran und Schriftsteller Josef Magnus Wehner eine beeindruckende Rede, welche in den kommenden Jahren weit verbreitet wurde.

1957 wurde der Friedhof neu gestaltet, es erfolgten weiterhin eine Reihe an Umbettungen von anderen Soldatenfriedhöfen und einzelnen Soldatengräbern. Es liegen nun 44324 deutsche Soldaten auf dem Friedhof Langemark.

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