St. Georg (Köln)

- Sehenswürdigkeit -

Zu den zwölf großen romanischen Kirchen in Köln zählt auch St. Georg inmitten der Altstadt. Sie steht in einem urbanen Viertel in der Nähe von Severins- und Deutzer Brücke. Unmittelbar nebenan befindet sich das Kölner Polizeipräsidium.

Die Kirche wurde schon zur Mitte des 11. Jahrhunderts begonnen, Weihe war im Jahr 1067. Bereits knappe 100 Jahre später nahm man aufwendige Umbauten und Erweiterungen an dem Kirchenbau vor. Gewölbe wurden verändert, der Westchor kam hinzu. Gotische Umbauten fanden in den Folgejahrhunderten kaum statt, erst in Barock und Renaissance nahm man einige zeitgemäße Umbauten und Erneuerungen vor. An vielen Stellen ist St. Georg jedoch immer noch eine Kirche des 11. und 12. Jahrhunderts. In neuerer Zeit (18. Jahrhundert) folgten verschiedene Erhaltungsmaßnahmen, im Zweiten Weltkrieg wurde St. Georg jedoch glücklicherweise nur verhältnismäßig wenig zerstört. Zerstört war vor allem das Langschiff, der Wiederaufbau fand hauptsächlich in den 50er und 60er Jahren statt.

Auffallend ist der fehlende Westturm bei St. Georg – an seiner Stelle existiert nur mehr ein Walmdach. Ansonsten ist die Kirche aber reich ausgestattet, insbesondere das Georgs-Kruzifix im Ostchor und das Altarbild aus dem 16. Jahrhundert sind interessante Sehenswürdigkeiten.

Wie die anderen elf großen romanischen Kirchen in Köln wird auch St. Georg von einem Förderverein unterstützt.

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