St. Maria im Kapitol

- Sehenswürdigkeit -

Zu den meistbesuchten Kirchen in Köln gehört diese: St. Maria im Kapitol. Die frühromanische Basilika liegt unweit des Rheins in der Kölner Altstadt. Unter den romanischen Kirchen ist sie sogar die größte der Stadt. Der Name „im Kapitol“ weist auf einen ehemaligen römischen Tempel an dieser Stelle hin, der erstmals gegen Ende des 7. Jahrhunderts mit einer christlichen Kirche überbaut wurde. Die heutige Kirche stammt, abgesehen vom Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, aus dem 11. Jahrhundert. Die letzten Kriegsschäden wurden erst nach fast 40 Jahren beseitigt, zum Weihnachtsfest 1984 waren die Arbeiten abgeschlossen.

Zur außergewöhnlichen Ausstattung der Kirche gehören die große Krypta, der Drei-Konchen-Chor und das Gabelkreuz aus dem 14. Jahrhundert. Der Drei-Konchen-Chor gilt als älteste abendländische Anlage und lehnt sich damit an den Grundriss der Geburtskirche in Bethlehem an. Sehenswert sind außerdem die Holztüren aus dem 11. Jahrhundert, welche im Seitenschiff ausgestellt sind.

In St. Maria im Kapitol finden regelmäßig katholische Gottesdienste statt, auch Orgelkonzerte stehen hin und wieder auf dem Programm. Einmal pro Monat lädt die Gemeinde außerdem zum Krypta-Gebet, das sich durch besondere Ruhe und Platz für Meditation auszeichnet. Führungen sind nach Absprache mit dem Pfarramt möglich.

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