Wiener Riesenrad

- Sehenswürdigkeit -

Das Wiener Riesenrad


Im Prater von Wien befindet sich das Wiener Riesenrad. Es gilt als ein Wahrzeichen von Wien und kann auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblicken. Eröffnet wurde das Rad im Jahre 1897.
Es wurde zu Ehren des 50. Thronjubiläums vom österreichischen Kaiser errichtet. Dem Kaiser Franz Joseph I. wurde das damals größte Riesenrad der Welt gewidmet.

Im Laufe seiner Geschichte erlitt das Riesenrad verschiedene Schäden. Außerdem wurde es mehrere Male der Eigentümer entzogen. So beispielsweise im 1. Weltkrieg. In dieser Zeitperiode wurde das Riesenrad dem britischen Eigentümer Walter Basset weggenommen und zur Versteigerung frei gegeben. Diese Versteigerung fand erst im Jahr 1919 Erfolg, als in diesem Jahr der Prager Geschäftsmann Eduard Steiner das Wiener Riesenrad erwarb. Dieser wurde wieder herum von den Nationalsozialisten enteignet und starb gegen Ende des Krieges in einem KZ. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Riesenrad den Erben von Steiner zurückgegeben.
Da das Wiener Riesenrad während des Krieges ausbrannte, musste es zunächst wieder restauriert werden. Aufgrund mangelnder Statik wurden anstelle von ursprünglich 30 Gondeln lediglich wieder 15 montiert.

Die Ausmaße sind jedoch die Gleichen geblieben. Insgesamt kommt das Riesenrad auf über 60 Meter Durchmesser. Der höchste Punkt wird bei fast 65 Meter erreicht. Das Gewicht beläuft sich auf über 430 Tonnen. Auch heute noch zählt das Wiener Riesenrad zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Wiener Prater.

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