Windschöpfwerk Kachlin

- Sehenswürdigkeit -

Mit dem Windschöpfwerk Kachlin wurde bis zum Ende der 1960er Jahre auf der Insel Usedom in der Ostsee der Thurbruch entwässert. Dabei handelt es sich um ein großes Niedermoor, das bereits seit dem 18. Jahrhundert auf verschiedene Weisen künstlich entwässert wird.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurden mehrere windbetriebene Schöpfwerke errichtet, die die Entwässerung des Thurbruchs langfristig sicherstellen sollten. Diese blieben bis in die 60er Jahre in Betrieb – seither leisten elektrische Pumpe die Schöpfarbeit.
Das Windschöpfwerk Kachlin ist ein Überbleibsel dieser „Windzeit“. Es blieb als technisches Denkmal erhalten und kann daher besichtigt werden. Es steht am Kachliner See und stammt aus dem Jahr 1926. An einem 12 Meter hohen Turm ist ein Windrad mit einem Durchmesser von ca. 8 Metern aufgehängt. Das Windrad treibt eine Förderschnecke an, die das Wasser um eineinhalb Meter in die Höhe hebt. Die Schöpfleistung hing dabei stark von der Windgeschwindigkeit ab. Die Maximalleistung betrug 1.500 qm³ Wasser pro Stunde.

Mitte der 1990er Jahre wurde dieses Schöpfwerk zuletzt umfangreich saniert.

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