Würzburger Residenz

- Sehenswürdigkeit -

Die Würzburger Residenz ist ein spätbarockes Schloss in Würzburg und ehemaliger Sitz des Fürstbischofs. Sie gilt als bedeutendste Residenz ihrer Stilepoche und wurde daher ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.
Begonnen wurde der Bau 1719, fertig gestellt mit dem Innenausbau der letzten Zimmer im Jahr 1778. Bis zur Säkularisation residierten danach im Schloss die Fürstbischöfe. Vorher taten sie dies auf der Festung Marienberg.
1803 wird Würzburg zunächst bayerisch, dann habsburgisch und schließlich nach dem Wiener Kongress endgültig bayerisch.
Die bayerischen Herrscher nahmen einige kleinere Umbauten vor, insbesondere entstand der Frankoniabrunnen. Einschneidender für das Schloss waren jedoch die Bombenangriffe während des Zweiten Weltkrieges, bei denen besonders die Seitenflügel stark beschädigt wurden. Wertvolle Ausstattungen waren jedoch ausgelagert worden und überstanden den Krieg unversehrt. Endgültig abgeschlossen wurde die Restaurierung 1987, so dass sich die Würzburger Residenz heute mit 40 Räumen den Besucher präsentiert.

Der Großteil des Gebäudes dient als Museum für das Schloss selbst. Dazu nutzt die Würzburger Universität einige Räume, und weitere Galerien und Sammlungen sind ebenfalls im Schloss untergebracht.
Es kann täglich besichtigt werden, im Eintrittspreis ist eine Führung enthalten.

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