Informationen und Reisetipps für Ihren Camping-Urlaub auf einem Campingplatz

Sei es mit dem klassischen Wohnwagen oder Caravan oder mit einem mehr oder weniger geräumigen und wetterfesten Zelt – ein Campingurlaub ist ein besonderes Erlebnis. „Entweder man liebt es oder man hasst es. Dazwischen gibt es nichts.“, so die landläufige Meinung. Unbestritten hat der Camper viele Freiheiten, von denen eine Urlauber im Hotel oder in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung nur träumen kann. Beim Camping ist man flexibel. Gefällt es an einen Ort nicht, packt man die wenigen Sachen ein und zieht weiter – vorausgesetzt beim Zielort ist wildes Campen erlaubt oder ein Campingplatz vorhanden. Aber nicht nur die persönliche Freiheit ist ausschlaggebend für einen Urlaub mit Wohnwagen oder Zelt. Die wirtschaftliche Lage des Landes wird vor allem im Urlaubsverhalten deutlich. Statt teurer Fernreisen mit Hotelbuchungen und kostspieligen Anreisen werden die günstigen Camping-Reisen durch Deutschland und Europa immer beliebter.

Camping-Regionen / Camping-Führer

Inzwischen kann man in ganz Europa einen tollen Camping-Urlaub verbringen. Klären Sie zuvor ab, welche Regionen Sie bereisen möchten und welche Art der Unterkunft benötigt bzw. gewünscht ist. Nicht überall muss man seine eigenes Zelt oder den eigenen Caravan mitbringen. Inzwischen werden auf vielen Plätze Zelte und Wagen zum Mieten angeboten. Im Internet finden Sie zahlreiche Camping-Reiseführer. Hier sind die Regionen mit den entsprechenden Plätzen aufgeführt. Seriöse Anbieter informieren umfangreich über Lage, Größe, Ausstattung des Platzes und Preise und Kontaktmöglichkeiten. Zudem werden auch Campingplätze qualitativ bewertet und ähnlich den Restaurant- und Hotel-Sterne-Kategorien eingestuft.

In einigen Gegenden, z.B. in großen Teilen Skandinaviens, ist das wilde Campen erlaubt. Das sogenannte Jedermannsrecht erlaubt es Einzelpersonen, ohne besondere Einwilligung des Besitzers eine Nacht an dem jeweiligen Ort zu zelten, vorausgesetzt, man schläft nicht auf einem Acker und stört den Landwirt beim morgendlichen Pflügen, Sähen o.ä. Hier kann der Urlauber also noch das wahre Natur-Gefühl erleben, wenn er an einem Ort, der ihm gefällt Zelt und Schlafsack auspackt und die Seele baumeln lässt. Beim Campen mit Wohnwagen oder Wohnmobil, vor allem in der Nähe zu Wohngebieten sollte jedoch besondere Rücksichtnahme geboten sein.

Campen bei jedem Wetter?

Hartgesottene ziehen das ursprüngliche Camping mit Zelt, Isomatte und Schlafsack dem inzwischen luxuriös anmutenden Camping im geräumigen Wohnmobil vor. Doch das, was das wahre Naturgefühl ausmacht, kann auch hin und wieder zur wahren Qual werden: Das Wetter. In der Wildnis ist der täglich Wetterbericht fern und man ist auf das eigene Gespür für die Witterung angewiesen. Das Wetter ist auch wichtig bei der Standortplanung, um nicht nachher von Regenmassen überrascht zu werden, da man z.B. in einer Senke aufgebaut hat. Doch es gibt sichere Anzeichen, an denen man die kurzfristige Wetterlage erkennen kann:

Sie krabbeln morgens aus dem Zelt und freuen sich über das taufreie, trockene Gras? Es wird nicht lange trocken bleiben, denn fehlender Tau am Morgen ist im Sommer ein untrügliches Zeichen für nahenden Niederschlag. Wenn Ihnen nun noch die Mücken besonderes angriffslustig und aggressiv erscheinen, können Sie sicher sein, dass ein Unwetter im Anzug ist.

Anders sieht der Tag jedoch aus, wenn Sie schlecht geschlafen haben, da Frösche in der Nähe lauter als üblich quackten – Das tun sie nur bei einer nahenden Schönwetterfront.

Doch nicht immer sind Insekten, Frösche oder eine geschlossene Grasdecke vor Ort. Wer im Gebirge zeltet, findet hier andere Naturbedingungen vor. Hier sollten sich nur Kenner und Montan-Experten allein vorwagen. Ungeübte und Anfänger sollten sich immer einer geführten Gruppe anschließen und die Wettervorhersagen im Vorfeld abklären.


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