Reisetipps für einen Safari-Urlaub

Im Grunde ist der Gebrauch des Wortes Safari, so wie wir ihn kennen, völlig falsch, da Safari in seiner Urbedeutung aus der Swahili-Sprache lediglich 'Reise', ohne jegliche Form der Spezifizierung, bedeutet. Im Deutschen (sowie im Englischen übrigens auch) meint man mit einer Safari aber nicht einfach eine Reise, sondern einen Abenteuer-Trip nach Afrika oder ein anderes Gebiet der Welt, in dem sehr viele wilde Tiere leben. Zur Kolonialzeit wurde der Begriff auch als Synonym für eine Jagdreise nach Ostafrika verwendet, auf der Großwild erlegt wurde. Heute ist die Jagd auf wilde Tiere üblicher Weise nicht mehr Bestandteil einer Safari. Vielmehr verbinden wir mit dem Wort eine spannende Reise in eine ferne uns fremde Welt.

Es sind heute nicht mehr nur die absoluten Individualisten, die die Neugier genauso quält wie das Fernweh. Auf diesen Wunsch der Menschen, die Welt zu erkunden und auch jene Gebiete der Erde zu besuchen, die eigentlich den wilden Tiere gehören, haben Reiseveranstalter schnell reagiert. War es vor etwa 10 Jahren noch ein für Normalverdiener niemals zu finanzierender Traum, auf eine Safarin nach Afrika zu fahren, so hat sich inzwischen eine regelrechte Safari-Industrie entwickelt, dank derer auch zu moderaten Preisen abenteuerliche Reisen in die Wildnis Afrikas oder Indiens möglich geworden sind.

Dennoch ist eine Safari alles andere als ein gewöhnlicher Urlaub. Entspannung und besonderen Komfort bekommt ein Teilnehmer einer Safari sicher nicht geboten, dafür aber jede Menge Abenteuer, Herzrasen und wilde Tiere, die man sonst nur aus dem Zoo kennt, ganz ohne Zäune und Käfige. Menschen, die sich auf eine Safari nach Afrika oder einem Abenteuertrip durch die Wildnis Indiens machen, bringen heute nicht mehr die erlegten Tiere, dafür aber jede Menge Fotos mit nach Hause.

Organisierte Touren durch die Wildnis – Safaris in Afrika und Indien

indischer TigerWer sich aus Deutschland auf eine Foto-Großwildjagd machen möchte, kann diesen Wunsch natürlich nicht auf eigene Faust realisieren. Verschiedene Reiseveranstalter haben sich auf organisierte Safaris durch Afrika spezialisiert, aber auch Safaris in Indien sind keine Seltenheit.

In Afrika sind besonders die südlichen Gebieten mit ihren atemberaubenden Landschaften und den zahlreichen Nationalparks, in denen eine unglaublich große Vielfalt an Raubtieren und (für uns) exotischem Wild leben, beliebt. Aber es gibt nicht nur Safaris in Namibia und Südafrika, abenteuerlustige Reisende können auch bei einer Safari in Botswana oder einen Abenteuer-Trip in Sambia oder weiteren afrikanischen Gebieten ihre Neugierde stillen.

Wen die asiatische Natur mehr fasziniert, der sollte sich für eine Safari in Indien entscheiden. Auch dort gibt es riesige Nationalparks, in denen Teilnehmer einer Safari wilden Tieren so nah sein können wie es sich so mancher wohl gar nicht vorstellen mag. Beliebt sind vor allem Tiger-Safaris in Indien. Auf dem Rücken eines Elefanten reitend können Abenteurer bei diesen Tiger-Safaris z.B. im Kanha Nationalpark für ihre Fotos beängstigend nah an die majestätischen indischen Tiger herankommen und unglaublich tolle Fotos machen.

Die Unterkunft und Verpflegung bei einer Safari in Afrika oder Indien

Kontaktaufnahme einer Giraffe  bei einer SafariWas die Unterbringung während einer Safari angeht, gibt es extreme Unterschiede, je nach dem, für welche Art von Safari man sich entscheidet. Wer sich für eine ausgedehnte und betont abenteuerliche Safari durch die Wildnis Afrikas entscheidet, entscheidet sich im Normalfall auch für eine eher rustikale Unterkunft, z.B. in festen Zelten oder einfachen Hütten. Etwas komfortabler, aber immer noch recht schlicht sind Lodges oder kleine Bungalows, die ebenfalls häufig als Unterkunft für Safari-Teilnehmer dienen. Auch die Verpflegung ist bei solchen Safaris, bei denen die Teilnehmer sich eine längere Zeit in relativer Wildnis aufhalten, statt zwischenzeitlich in größere Hotels zurückzukehren, meist eher einfach. Dafür bietet sich auch beim Essen eine tolle Gelegenheit, seinen Horizont zu erweitern und neues auszuprobieren.

Bei einer Safari in Indien ist es üblicher als bei Safaris in Afrika, den Abenteuer-Trip mit einen luxuriösen Hotel-Aufenthalt zu verbinden. Safari-Reisen nach Indien sind oft so aufgebaut, dass die eigentlichen Safaris nur einige Stunden dauern und die Teilnehmer danach zurück in ihr Hotel kehren. Natürlich gibt es auch bei einer Safari in Indien die Möglichkeit, in sehr schlichten Unterkünften zu nächtigen, ebenso häufig sind aber tolle Hotels mit allem nur denkbarem Komfort und hervorragender internationaler Küche. Was die Verpflegung angeht, so gilt für Safaris in Asien das gleiche wie zuvor für Safaris in Afrika angemerkt: Seien Sie neugierig und probieren Sie alles aus! Immer wieder sind Safari-Teilnehmer begeistert von völlig neuen kulinarischen Eindrücken, die sie von ihrer Reise – neben all den unvergesslichen Eindrücken und haufenweise tollen Fotos – mit nach hause nehmen.

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